Power-Buggy

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Ein Buggy? ...

... wie ein Kinderwagen? Manch einer assoziiert auch die Strandbuggys auf Käferbasis mit GFK Karosserie.

Doch diese Buggys hier haben einen Stahlrohrrahmen mit Fahrgastzelle und keine Karosserie. Zulassungstechnisch werden sie in die Klasse L7E als „leichtes vierrädriges Kraftfahrzeug zur Personenbeförderung bis 400 kg Leergewicht und 15kW“ eingestuft. Die Fahrzeuge müssen der Richtlinie 2002/24/EG genügen um eine EU-Betriebserlaubnis zu erhalten.

Der Buggy in diesem Projekt hat seine Wurzeln von den Sandrail- oder Dunebuggys, wie sie in den USA beliebt sind. Charakteristisch ist hierbei eine angesetzte Schnauze an der Front. Der Motor mit Hinterachsantrieb ist hinter der Fahrgastzelle angebracht.

Eine andere weit verbreitete Aufbauart ist eine eher kugelige Form resultierend aus der Fahrgastzelle mit den Überrollbügeln und hinten angesetzter Antriebseinheit.

Die meisten Buggys haben einen 250cc Einzylinder Viertaktmotor. Oft werden lizenzierte Nachbauten des Honda Helix Motors verbaut. Das Getriebe ist eigentlich immer ein Automatikgetriebe mit Rückwärtsgang. Der Antrieb erfolgt je nach Modell mit Ketten- oder Kardanantrieb mit oder ohne Differenzial. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt zwischen 60km/h und 80km/h. Da es bekanntlich nie schnell genug sein kann wird viel getuned. Allerdings wird hierbei gerne „vergessen“, das durch Änderungen an Vergaser, Variomatik, Auspuff oder Kettenübersetzung ohne eine entsprechende Abnahme die Betriebserlaubnis erlischt/erlöschen kann.

Daher ist es Pflicht den RAIDER EXTREME 1100D nach der Leistungssteigerung durch den „TÜV“ zu bekommen. Der Buggy hat mit seinem auf 15kW gedrosselten Reihenvierzylinder mit 1100cc ein gutes Potenzial.